5. Taubertal100 Ultramarathon – 50km Distanz

5. Taubertal100 Ultramarathon – 50km

Von Rothenburg o.d.T. nach Bad Mergentheim

Taubertal100 - This Way!

Taubertal100 – This Way!

Prolog

Das Laufjahr 2018 war echt nicht meins. Mit einer der Gründe, wieso es dieses Jahr wenige Laufberichte auf dieser Webseite gab.

Nachdem ich im Judotraining ordentlich eine auf mein rechtes Schienbein bekam, hatte ich im April mit Shin Splints (Schienbeinkantensyndrom) zu kämpfen. Das verhagelte mit den „Harten Mann Extremlauf“, den ich so langsam wie noch nie lief.

Im Mai / Juni lief es im Training dann super und ich freute mich auf die Saison.
Schnellste „Hausrunde“, lange Distanzen +35km gelangen mühelos etc. bis mich dann nach 6 Jahren eine Grippe einholte und ich zwei Wochen flach lag. Bereits zwei Wochen nach der Grippe nahm ich dummerweise am „Maintal Ultra Trail“ (MTUT) teil, den ich aber dank Sonne, 32 Grad und Trainingsrückstand mit einer 4h Zeit in den Sand setzte.

Nach dem MTUT Debakel wollte es einfach nicht mehr laufen … 5kg zu viel auf den Rippen, demotiviert, der Wille zum Quälen fehlte komplett.

So dümpelte es irgendwie vor sich hin.

Dann kam im September der „ebm-papst Marathon“. Lief alles bis km 32-33 gut, strahlte mich die Sonne auf den Rückweg an und die Temperaturen gingen über 26 Grad … klein Steffens Kopf schaltete in den Energiesparmodus. Beinahe 20 Minuten langsamer als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Vorjahr fehlten mir im Juli / August / September jeweils zwischen 60 und 80 Trainingskilometer.

Ich hatte schon bedenken überhaupt die 50km bei den Taubertal100 zu schaffen und rang lange mit einer Anmeldung.

5. Taubertal100 50km Ultramarathon

Nach dem Laufjahr hatte ich nur ein Ziel „ankommen“!

Urkunde 50km 5. Taubertal100 Ultramarathon

Urkunde 50km 5. Taubertal100 Ultramarathon

 

Um 05:00 Uhr holte mich Armin ab und brachte mich an die Startlinie nach Rothenburg o.d.T.

Ja, ihr lest richtig – Andrea war dieses Jahr nicht dabei. Aus dem Grund mangelt es dem Bericht auch an Bildern.

Beim Start war´s noch richtig frisch! Wer braucht schon Sonne und Wärme?

Zusammen mit Armin ging es, wie bereits vor zwei Jahren, dann bis Creglingen ~km 19, wo uns René (Judotrainer) die Langarmshirts abnahm.

Alle 10km gab es Kartoffelbrei, dem ich ja noch nie widerstehen konnte – also auch in Creglingen ein Teller gefuttert.

Ab Creglingen liefen Armin und ich getrennt – Armin ist echt super in Form und auch so ein schnellerer Läufer.

So langsam aber sicher kam auch die Sonne raus. Zum Glück blieben die Temperaturen aber bis zum Zieleinlauf erträglich.

So ging es der mir sehr gut bekannte Strecke über Röttingen, Tauberrettersheim nach Weikersheim, wo es wieder durch das Schloss in Richtung Elpersheim ging.

Schlosspark Weikersheim

Schlosspark Weikersheim

Es lief … Pace ~05:50 – 06:10 Min./km … bei jeder Verpflegungsstation kurz stehen geblieben etwas getrunken und Kartoffelbrei gefuttert.

In Markelsheim ~km43 ging es dann den Hügel zur Weinkelterei hoch – Leider stand hier, wie die Jahre zuvor, wieder kein Schoppen bereit – in Richtung Igersheim an der Minigolfanlage vorbei.
Hier sind sich viele Läufer einige – dieses Stück ist „Besch****“.

In Igersheim ~km 46 ging mir ordentlich die Pumpe und der Puls ging nach oben. Zähne zusammenbeißen – nur noch 4km. Noch 3km … Wahhhh, die ziehen sich und im Kurpark Bad Mergentheim nimmt man wirklich jede Kurve und jeden Umweg mit.

Noch 1km und wie die letzten Jahre auch schon – fump da ist das Ziel und schon war ich durch.

GPS Aufzeichnung 5. Taubertal100 Ultramarathon

Aufzeichnung meiner GPS Uhr – Karte, Pace, Herzfrequenz, etc.

 

Ergebnis 50km beim 5. Taubertal100 Ultramarathon

Zeit: 05:07:10
Gesamtplatzierung: 12
Platzierung AK: 2
Pace: 06:09 Min./km

Urkunde 5. Taubertal100 Ultramarathon

Damit bin ich echt mal zufrieden, auch wenn es 3 Minuten mehr sind als noch zwei Jahren bei meinem erstem 50km Ultramarathon bei den 3. Taubertal100 .

im Ziel - 50km bei den Taubertal100 finished

im Ziel – 50km bei den Taubertal100 finished

Resümee 5. Taubertal 100 Ultramarathon

Zu Lästern an der Organisation gibt es wenig bis gar nichts. An den Verpflegungsstellen war alles da wo es hingehört.

Nachdem ich mit der Zielzeit doch recht zufrieden bin, hat das Laufjahr 2018 doch noch einen schönen Abschluss gefunden.

Epilog 5. Taubertal 100

Meine Mutter und mein Bruder warteten im Ziel auf mich. Nach einer Dusche ging es dann zum Griechen wo ich mit gebackenem Schafskäse und Gyros das verlorene Gewicht gleich wieder reinschaufelte.

Wie geht das Laufjahr 2018 weiter?

Im November werde ich beim Rothenburger Lichterlauf die 8km angehen – mal sehen … die 100km jucken schon ordentlich und kratzen hilft da nicht viel …

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